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OCIT-Schnittstellen
und Produkte
OCIT-Outstations
OCIT-O Profile
OCIT-C
OCIT-LED
ODG-V2-Tracer
OCIT-O Test
ODG
ODG&Partner
Impressum |

Die Technik
der Schnittstelle OCIT-Outstations
OCIT-Outstations Schnittstellen nutzen die Internet-Technologie.
Sie verbinden Lichtsignalsteuergeräte mit zentralen Einrichtungen.
Ihre Aufgabe ist die sichere Versorgung, Bedienung und Überwachung
der Gerätefunktionen aus der Ferne. Dies erfordert eine sofortige
Quittierung oder Fehlerbehandlung. Besondere Bedeutung hat deshalb
das
für
OCIT-Outstations entwickelte Übertragungsprotokoll
BTPPL.
Kommunikationsmodell
Mit OCIT-Outstations wurde eine universell einsetzbare
Schnittstelle geschaffen, die nicht auf ein bestimmtes Kommunikationsmedium
festgelegt ist. Die Kommunikationsmedien erstrecken sich von vorhandenen,
in ihrer Bandbreite eingeschränkten Leitungen über Funkverbindungen
bis hin zu LAN/WAN und Internet. Die Datenübertragung basiert auf
Standards der Telekommunikationstechnik und kann alle üblichen Medien
und Telekommunikationsdienste nutzen, die durch die Schichten 2 und 1
angebunden werden. In OCIT-O sind dafür sog. Profile definiert. Übergänge
zwischen verschiedenen Übertragungsmedien, Telekommunikationsdiensten
und Topologien sind prinzipiell möglich.
Lichtsignalsteuergeräte mit OCIT-O Schnittstellen
müssen komplexe Verkehrsabhängigkeiten
lokal beherrschen, Verkehrsmesswerte erfassen und verarbeiten können.
Zeitverhalten
OCIT- Systeme mit
der OCIT-Outstations Schnittstelle übertragen Befehle und
Daten nur beim Eintreffen bestimmter Ereignisse. Die Synchronisierung
aller Geräte im System erfolgt über
genaue Uhren (Funkuhr oder Zeitdienst der Zentrale).
Protokolle
Die Datenübertragung orientiert sich am ISO-Standard „OSI-Schichtenmodell“

OSI-Schichten des Übertragungsprofils für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
Das sogenannte OCIT-Outstations Protokoll ist das Übertragungsprotokolle
der Anwenderebene. Es umfasst die Einbindung der OCIT-Outstations Funktionen
in die Geräte-Software und das speziell für OCIT-Outstations
entwickelte, bandbreitenoptimierte Protokoll BTPPL. Mit Ausnahme des
OCIT-Outstations Protokolls BTPPL werden nur Standardprotokolle eingesetzt.
TCP/UDP/IP sind die Transportprotokolle
der mittleren Ebenen.
Eigenschaften von BTPPL
Wesentlich
kleinerer Datenoverhead und damit grundsätzlich kürzere Übertragungszeiten.
Deshalb können auch die oft noch vorhandenen alten Kabelverbindungen
mit verhältnismäßig
schlechter Übertragungsqualität genutzt werden.
Ein fester Bestandteil des Protokolls ist der SHA-1-Algorithmus, der über
eine 24-bit-Codierung eine hohe Übertragungssicherheit garantiert und
durch einen Passwortschutz sicherstellt, dass Hacker die Feldgeräte nicht
manipulieren können.
Funktionen und Objekte
Alle über OCIT-Outstations ausführbaren Funktionen
müssen von konformen Geräten in gleicher Art und Weise ausgeführt
werden, um eine einheitliche Systemfunktion zu gewährleisten. Die
genaue Spezifikation der OCIT-Outstations-Objekte erfolgt in den OCIT-
Dokumenten. Die dazugehörigen Datendefinitionen benutzen die Datenbeschreibungssprache
XML (Extensible Markup Language). Sie sind die Grundlage für eine
Implementierung in den Feldgeräten.
OCIT-Outstations-Objekte sind in den Dokumenten OCIT-O
Basis und in den OCIT-O Lstg festgelegt und repräsentieren
den Standard.
Mit Hilfe der Member-Nummern ist
im OCIT-System eine Unterscheidung zwischen Standard-OCIT-Objekten und
den Festlegungen der Hersteller (Hersteller-Objekte) möglich.
OCIT-O für Lichtsignalsteuergeräte
Version 2.0 ist die Weiterentwicklung der bestehenden OCIT-O Definitionen
mit Version 1.
Die charakteristischen
Systemfunktionen der Version 2 sind
- der standardisierter Versorgungsweg und
- die standardisierte Prozessdatenübertragung
zwischen Verkehrsingenieurarbeitsplatz, zentralen Einrichtungen
und Steuergerät.
Erfahrungen aus dem praktischen
Betrieb führten zu einer Reihe von Verbesserungen und neuen Festlegungen.
OCIT-O für Lichtsignalsteuergeräte
Version 2.0 ist rückwärtskompatibel zu OCIT-O für Lichtsignalsteuergeräte
Version V1.x. Zentrale Einrichtungen mit Version 2.0 umfassen deshalb
auch alle Funktionen der Version 1.x.. Mehr
dazu..
Funktionsübersicht
OCIT-O V2.0 für Lichtsignalsteuergeräte
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V1.1
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V2.0
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OCIT-Schnittstellen
der zentralen Ebene
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- Unterstützung der Schnittstellen OCIT-C und
OCIT-I für
die Anwender-Fernversorgung.
- Unterstützung der
Schnittstellen OCIT-C und
OCIT-I für
die Erfassung der Prozessdaten.
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X
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Versorgen
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Anwender-Fernversorgung:
- Verkehrstechnische Grunddaten (Ein- Ausschaltprogramme,
Signalprogramme, Versatz-, Zwischen- und Mindestzeiten).
- Schaltuhr (lokale Jahresautomatik).
- VA-Steuerverfahren und Parameter.
- Umfangreiche Funktionen zur Kontrolle der
Versorgungsstände (Versionierung der Anwender- und Herstellerversorgung,
Datensicherung, Lesen der Anwenderversorgung).
- Blockweises Schreiben von komplex strukturierten
Anwenderprogrammwerten (AP-Werte).
Sicherheitsrelevante
Daten sind nur mit Mitteln der Hersteller versorgbar!
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X
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Schalten
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- Einzelnes Schalten von: Knoten o. Teilknoten
ein- und aus / Blinken, Signalprogramme, Sondereingriffe, lokale
Steuerverfahren, ÖPNV-Bevorzugung, Modifikationen für
das Verhalten der lokalen VA-Verfahren.
- Keine
Einschaltung oder Programmumschaltung, wenn ein Signalprogramm
nicht versorgt ist.
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X
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X
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- Schalten aller o. g. Schaltmöglichkeiten
mit nur einem Befehl (Methode Schalte Knoten).
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X
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Messwerte
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- Fzg/h und Belegung in %.
- Detektor-Rohdaten mit hoher Auflösung
(Abtastintervalle bis zu 10 ms).
- Abtast- und Aggregierungsintervalle einstellbar.
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X
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X
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- Auftragselement für Detektoren mit Zusatzinformationen:
Erfassen der Messwerte von Fahrzeug-Detektoren mit Zusatzinformationen:
Geschwindigkeit, Länge, Art (8 Fzg-Klassen nach TLS), Zählwerte
und mittlere Geschwindigkeit pro Fzg-Klasse.
- Auftragselement für erweiterte aggregierte
Detektor-Werte:
Neben Zählung und Belegungsgrad werden auch Geschwindigkeiten
und Fahrzeugarten in einer aggregierten Form erfasst, gemäß den
acht Fahrzeugklassen nach TLS sortiert und daraus jeweils die mittlere
Geschwindigkeit und ein Zählwert ermittelt.
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X
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Daten
erfassen
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- Erfassen und Archivieren von Betriebszuständen,
Meldungen, Signalisierung, Verkehrsmesswerten, ÖPNV-Telegrammen,
Detektor-Rohdaten.
- Lesen und Schreiben von Anwenderprogrammwerten.
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X
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X
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- Daten für die Prozessdaten-Schnittstelle
OCIT-I PD-LSA.
- Archiv für Prozessdaten deren Auswahl
häufig geändert wird.
- Namenskonventionen für Anwenderprogrammwerte.
- Schnelle Zugriffe auf komplexe Datenstrukturen
oder Arrays von Anwenderprogrammwerten (AP-Werte).
- Schnelles Erfassen der Signalsierung für
die Online-Visualisierung.
- Erfassen des OCIT-O Telegrammverkehrs zu Prüfzwecken
(Tracen).
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X
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Melden
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- Betriebszustände, Vorgänge, Störungen
mit Angabe von Zeit, Quelle, Auswirkung, Nummer / Name der betr.
Komponenten, frei vereinbare Texte.
- Tür auf Gerät / EVU / Bedienteil
- Sammelstörung
- Schnelle Meldung bei Netzausfall / Adernbruch.
- Meldungen bei Störung des Empfangs
von ÖV-Telegrammen.
- Meldungen zum Versorgungsvorgang.
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X
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X
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- Festlegungen zu Meldungsteilen, Formaten und
Namen, Digitale Ein- Ausgänge, Signalgruppe, Signalgeber,
Signalkammer, Quittierungen, Ist-Zustand und Vorgangskennung.
- Umfangreiche und komfortable Funktionen zum
Lesen der Geräteinformation und der Referenzen auf Instanzen,
z. B. Lesen aller Aufträge einer Liste.
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X
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Verkehrstechnik
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- Alle lokalen verkehrstechnischen Steuerverfahren
OCIT-konform integrierbar. Parameter und Ergebnisse (AP-Werte)
können geändert, erfasst oder archiviert werden.
- R09-Standardtelegramme
- R09-Erweiterte Telegramme
- 3 Standard-Rückrechenverfahren für
die Synchronisierung der Geräte.
- Zentrale / lokale Uhr als priore Zeitquelle.
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X
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X
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Feldgeräteinformation
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- Informationen über das Feldgerät:
OCIT-Version, Hersteller, Gerätetyp, Zeitquelle, Zeitzone,
Instanzen aller im Feldgerät implementierten Objekte, Zentralen-
und Feldgerätenummern der Kommunikationspartner.
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X
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X
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- Bis zu 65535 Rückgabewerte, Filterfunktionen
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X
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Verbesserungen
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- Festlegungen zum Geräteverhalten:
zentraler Systemzugang, zentrale Schaltwünsche, Betriebsart, Rückrechenverfahren,
Teilknoten, Synchronisierung, Zeitzählung, Einheiten der R09-Telegramme,
Netz Aus, Störung aufgehoben, Reset, Timeout, Passwörter,
Format für Checksummen, Häufigkeit der NTP-Abfrage.
- Datentypen für dynamischen Parameter,
z. B. für Netzsteuerung oder andere Verfahren.
- Möglichkeit zum Änderung der Betreiber-Domain-Namen
von der Zentrale aus
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X
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Übertragungstechnik
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- Übertragungsprofil Profil 1 - Übertragungsprofil
für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf festgeschalteten Übertragungswegen.
Die Übertragung erfolgt hier mit analogen Modems CCITT V.34.
- Übertragungsprofil Profil 2 - Übertragungsprofil
für Wählverbindungen im Festnetz und GSM-Mobilfunknetz“.
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X
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- Übertragungsprofil Profil 3 - Ethernet“
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*)
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*)
Ob Feldgeräte die das Profil 1 oder
2 unterstützen auf das
Profil 3 umgerüstet werden können, hängt vom eingesetzten
Betriebssystems und Hardware ab.
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